Adrian Percy

Bayer feiert „National Agriculture Day“ in Washington D.C.

Seit 1973 wird in den USA jedes Jahr am 21. März der National Agriculture Day gefeiert. Er ist denjenigen Menschen gewidmet, die Amerika und die ganze Welt mit sicheren und nährstoffreichen Lebensmitteln versorgen.

Für die Branche bietet der Tag die besondere Möglichkeit, in Washington D.C. zusammenzukommen und mit hochrangigen Politikern Lösungen für die Herausforderungen von Landwirten zu suchen.

Am National Ag Day kommen zahlreiche Facetten der Agrarindustrie zur Sprache, von Themen der Beschäftigungssituation über die Preise bis hin zur Gesetzgebung. Entscheidungsträger erhalten ein direktes Feedback aus ihrem Wahlkreis und verstehen, welchen unmittelbaren Einfluss Gesetze auf die Entscheidungen eines Landwirts haben.

Dieses Jahr durfte ich an diesem bedeutenden Tag in der Hauptstadt sein. In direktem Kontakt mit Landwirten, Partnern, Medien und anderen wichtigen Stakeholdern schaute ich, was Bayer für die Agrarcommunity tun kann. Es hatte etwas, in der Stadt zu stehen, wo Entscheidungen getroffen und Pläne entwickelt werden, die einen Einfluss auf die Menschen und auf jeden Aspekt des gesamten Sektors haben können.

Ich bekam die Möglichkeit, an einem Empfang des National Press Club teilzunehmen, der zu den weltweit bedeutendsten Berufsverbänden für Journalisten zählt.

Adrian Percy
Adrian Percy
Adrian Percy
ist Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung der Bayer-Division Crop Science.
Adrian Percy im National Press Club
Adrian Percy im National Press Club
Adrian Percy im National Press Club

Seit seiner Gründung im Jahr 1908 haben unzählige US-Politiker, Premierminister, Könige und Königinnen und Wirtschaftsbosse aus aller Welt in diesem Gebäude Fragen von Journalisten beantwortet – aus ihnen wurden Storys, die um die Welt gingen. Zu den wichtigsten Themen heute zählen meiner Meinung nach die Landwirtschaft und ihre essenzielle Bedeutung für jeden Menschen auf dieser Erde.

Ich bin überzeugt, dass Geschichten von passionierten Züchtern und anderweitig in der Landwirtschaft Tätigen noch mehr Menschen für diese wichtige Arbeit begeistern und Verbrauchern die Skepsis nehmen können. Es gibt ein wachsendes Ungleichgewicht zwischen Produzenten und Konsumenten. Heute arbeiten nur 2 Prozent der US-Amerikaner in der Landwirtschaft, vor über einem Jahrhundert waren es noch etwa 40 Prozent.

Leider hat diese Entwicklung zu einer negativen Wahrnehmung der häufig als „Corporate Farms“ bezeichneten landwirtschaftlichen Höfe geführt. Darunter versteht man in den USA meist kommerzielle Großbetriebe. Vor kurzem habe ich die beste Erklärung dazu von einem Landwirt gehört, der sagte, „Corporate Farms“ seien nichts anderes als Familienbetriebe, die ihre Geschichte nicht erzählt hätten – da hat er Recht.

Adrian Percy im Washingtoner Büro von Buzzfeed
Adrian Percy im Washingtoner Büro von Buzzfeed
Adrian Percy im Washingtoner Büro von Buzzfeed

Es ist wichtig, dass wir, die wir in der Agrarindustrie arbeiten, unsere Geschichten erzählen und Klarheit darüber schaffen, was Landwirte auf ihren Höfen tun und wie ihr Essen auf unsere Teller gelangen.

In Washington D.C. betätigte ich mich auch als „Agrar-Fürsprecher“ für unsere Branche. Ich sprach mit Medien über den Innovationsfokus von Bayer, die Notwendigkeit zu mehr Akzeptanz gegenüber moderner landwirtschaftlicher Technologien in der Gesellschaft und darüber, mit Bayer-Initiativen wie AgVocacy und das Youth Ag-Summit Innovationen voranzutreiben.

Die Krönung unserer Feier des #NationalAgDay war mein erstes Facebook-Live-Event auf dem Hügel des Kapitols, dem Sitz des Kongresses der Vereinigten Staaten. Dort sprachen wir über die Bedeutung des National Agriculture Day, jüngste Errungenschaften des Agrarsektors, den Stellenwert der Landwirtschaft für die Gesundheit aller und wie wichtig es ist, die Agrarlandschaft zu verstehen.

Dieselbe Bedeutung, die unsere tägliche Arbeit – auf der Farm, im Labor oder im Büro – für die Zukunft unserer Branche hat, kommt auch dem Heraustreten aus unserer gewohnten Umgebung zu, dem Verlassen unserer Wohlfühlzone für den direkten Austausch mit Verbrauchern, Politikern, Behörden und anderen Stakeholdern. In solchen Gesprächen versuche ich erst, zu verstehen, um verstanden werden zu können. Nur so kann ein echter Dialog zu Themen entstehen, die nicht nur für die Landwirtschaft wichtig sind, sondern für die ganze Welt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar und berichten Sie unter dem Hashtag #AgVocate, wie Sie für die Landwirtschaft eintreten, oder folgen Sie mir auf Twitter @AdrianPercy2.

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