Jason Smit

Zurück zu meinen landwirtschaftlichen Wurzeln

Jason Smit hat mehrere Jahre Berufserfahrung in der Landwirtschaft gesammelt, bevor er in seine Heimatstadt Olds in Alberta, Kanada, zurückkehrte. In diesem Gebiet unterstützt er als Bayer-Verkaufsmanager Landwirte beim Pflanzenschutz.

Bereits 1890 durchzog der Canadian Pacific Railway ganz Kanada – von Küste zu Küste. Wie die Wurzeln eines Baumes wuchsen die Verzweigungen der Gleis-Abschnitte, um wichtige kanadische Handelsknotenpunkte zu verbinden. Die Eisenbahn wurde nördlich von Calgary gebaut, damals bekannt unter dem Namen „Sechstes Nebengleis“. Dieser Ort ist meine heutige Heimatstadt: Olds in Alberta, Kanada – benannt nach dem britischen Arbeiter George Olds. Er widmete sein ganzes Leben dem Gleisbau.

Was als kleine Siedlung entlang der Gleise begann, ist heute eine Gemeinde, geprägt und geformt von der landwirtschaftlichen Industrie. Die Landschaft ist umgeben von Getreidefeldern, Agrarunternehmen und riesigen Getreidespeichern. Manchen Gebäuden sieht man den jahrzehntelangen Kampf mit der Witterung an, andere entsprechen dem neuesten Stand der Technik und glänzen in der Sonne. Im Westen sind die schneebedeckten Gipfel der mächtigen Rocky Mountains zu sehen. Doch vor dem Hintergrund der dichten, gelben Blüten der Rapsfelder, die hoch hinausragen, verschwinden sie fast. Es scheint, als berührten die Pflanzen den Himmel.

Da ich in dieser kleinen, ruhigen Stadt mit wenigen tausend Einwohnern aufgewachsen bin, kenne ich die meisten Menschen hier ziemlich gut. Ich kenne ihre Familien und weiß wo sie arbeiten. Mein ganzes Leben lang habe ich hier Beziehungen aufgebaut und sorge mich aufrichtig um meine Nachbarn. Genau genommen bestand mein erster Job darin, ihnen zu helfen: Je nach Jahreszeit transportierte ich eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Geräten, damit meine Nachbarn auf ihrem Familienhof das Heu mähen, ernten oder zu Ballen verarbeiten konnten.

Jason Smit hatte schon als Kind ein Herz für Tiere
Jason Smit hatte schon als Kind ein Herz für Tiere
Jason Smit hatte schon als Kind ein Herz für Tiere: Er ist in einer landwirtschaftlichen Umgebung groß geworden und interessierte sich schon in jungen Jahren für Agrar-Themen.

„Die Feldarbeit liegt mir im Blut“

Meine ganze Gemeinde ist landwirtschaftlich aktiv – so auch meine Familie. Die Feldarbeit liegt mir sozusagen im Blut. Mein Vater unterrichtet Landwirtschaft an der örtlichen Fachhochschule. Zwei meiner Onkel sind Milchbauern in zweiter Generation und bauen zusätzlich Mais und Sojabohnen an. Ich bin auf einem Bauernhof und mit der Landwirtschaft groß geworden.

Nach der Highschool verließ ich Olds, um Handelswesen zu studieren. Mein Hauptfach war Marketing. Was genau ich damit nach dem Abschluss machen wollte, wusste ich noch nicht. Mir war aber klar, dass ich gute Chancen hatte im Agrarsektor zu arbeiten. Deshalb belegte ich ein paar agrarwissenschaftliche Kurse. Über das hinaus, was ich in der Heimat und während der Schulzeit bereits gelernt hatte, machte ich eine wichtige Erkenntnis: Durch neue Methoden und Wissenschaft entwickelt sich die Landwirtschaft stetig weiter. Als Landwirt lernt man nie aus.

Nach der Uni fing ich an kommerzielle Drucker zu verkaufen. Das war für den Anfang ein toller Job, um Erfahrungen zu sammeln. Aber ich wusste, dass es langfristig nicht das Richtige für mich ist. Ein paar Jahre später zahlten sich dann meine agrarwissenschaftlichen Kurse aus. Ich fasste Fuß in der landwirtschaftlichen Industrie, verkaufte für einen Einzelhändler Pflanzenbedarf und bat Züchtern meinen agronomischen Rat an.

Jason Smit - Zurück zu meinen landwirtschaftlichen Wurzeln
Jason Smit - Zurück zu meinen landwirtschaftlichen Wurzeln
Zurück zu den Wurzeln: Heute unterstützt Jason Smit Landwirte als Vertriebsmanager in seiner Heimatstadt Olds in Alberta, Kanada.

Mein Karriereweg bei Bayer

Als sich mir die Möglichkeit bot, für Bayer‘s Division Crop Science als Verkaufsleiter (Territory Sales Manager) tätig zu werden, erkannte ich darin eine riesige Chance, in einem hochangesehenen Unternehmen zu arbeiten. Die ganze Bandbreite an Saatgut und Pflanzenschutzmitteln von Bayer hatte ich in den vorherigen vier Jahren schon im Verkauf kennengelernt. Ich nahm das Angebot an und arbeitete die nächsten zwei Jahre in Red Deer, Alberta. Dort betreute ich Züchter und Händler mit Bayer-Produkten und -Lösungen. Als eine Vertriebsposition in meiner Heimatstadt frei wurde, hatte ich das große Glück zurückkehren zu können – in die Gemeinde, in der ich einst meine Liebe zur Landwirtschaft entdeckte.

Ich pflegte bereits gute Beziehungen zu den örtlichen Bauern und Einzelhändlern, auch auf persönlicher Ebene. Als ich ihr Bayer-Ansprechpartner wurde, intensivierten sich diese Beziehungen – aufgrund der positiven Erfahrungen, die sie bereits mit der Marke Bayer gesammelt hatten. Für mich war die Umstellung daher sowohl beruflich als auch privat leicht.

In Olds haben wir eine sehr große Bandbreite an Kunden: große und kleine Höfe mit fortschrittlichen und traditionellen Methoden. Die Größen variieren zwischen 500 und über 10.000 Morgen (etwa 200 bis über 4.000 Hektar) – entsprechend unterschiedlich sind auch die Ansprüche. Manche Landwirte haben professionelle Agrarwissenschaftler angestellt, andere setzen auf das Angebot des lokalen Einzelhandels. Wieder andere verlassen sich auf mich. Gemeinsam mit meinen Kunden analysiere ich ihre Felder. Daraufhin empfehle ich, wann sie am besten welche Produkte einsetzen sollten. Die Einzelhändler sind ebenfalls sehr unterschiedlich: Von den lokalen Anbietern über unabhängige Verkäufer bis zu großen Ketten ist alles dabei. Und genau das ist der Grund, weshalb ich so gerne dieses Aufgabengebiet betreue: Es gibt keine einheitliche Lösung, die zu jedem Kunden passt. Jeder hat individuelle Bedürfnisse.

Während meiner Zeit in Red Deer stand Bayer auf Platz Eins im Bereich Kundenbetreuung und Vertrauenswürdigkeit. Darauf bin ich sehr stolz, und ich bemühe mich, die gleiche Service-Qualität nach Olds zu bringen. In meiner Arbeit als Verkaufsberater gehe ich vollkommen auf. Ich helfe meinen Freunden und Nachbarn, innovative und maßgeschneiderte Lösungen für ihre individuellen Anforderungen zu finden. Dazu zählt Bayers „digital zone spray technology“, mit der Landwirte Pflanzenschutz viel gezielter und somit ressourcenschonender auftragen können. Die Anerkennung meiner Kunden motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

Ich weiß wie glücklich ich mich schätzen kann, bei meiner täglichen Arbeit die beiden Bereiche zu verbinden, die mir am meisten am Herzen liegen: die Landwirtschaft und meine Heimatstadt. Man könnte sagen, dass ich zu meinen landwirtschaftlichen Wurzeln zurückgekehrt bin. Dafür bin ich jeden Tag sehr dankbar.

Aktuelle Bewertungen (2)
Kommentar
Gewinner der Landwirtschaft - Erfolgsgeschichte in Gelb