Frauen in der Forschung – Rachel Rama

Eine moderne Wissenschaftlerin

Mutter, Fashionista, Wissenschaftlerin, Teamplayer und Führungskraft – Rachel Rama berichtet darüber, wie es für sie ist, als Frau bei Bayer in der Forschung zu arbeiten.

Eines ist sicher, es wird garantiert nie langweilig. Für mich ist Wissenschaft eine spannende Mischung aus Neugier, Kreativität und Ungewissheit, in der es immer wieder neues zu entdecken gibt. Man lernt aus der Vergangenheit, um die Zukunft zu gestalten. Besonders interessiere ich mich für die Life Sciences. In diesem Bereich erforscht man die Mechanismen des Lebens und lernt sie zu verstehen, um daraus etwas Besseres zu erschaffen. Mir gefällt es, dass man auf die Kenntnisse anderer Forscher zurückgreifen muss, um selbst erfolgreich zu sein. Ohne Zusammenarbeit geht es nicht in der Wissenschaft.

Vor 17 Jahren bin ich der F & E-Organisation bei Bayer beigetreten, um neue Technologien zu entwickeln die auf mein Fachwissen in der Mikrobiologie aufbauen. Im Laufe meiner Karriere bei Bayer habe ich tolle Menschen kennengelernt, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Allerdings muss ich zugeben, dass ich manchmal daran gezweifelt habe, ob ich wirklich das würde erreichen können, was von mir erwartet wurde. Ohne die Hilfe und Unterstützung meines Teams hätte ich nicht in die Rolle als Führungskraft hineinwachsen können. Aus diesem Grund möchte ich anderen Menschen das Gleiche ermöglichen. Ich finde es großartig, wenn mich andere mit ihrer Art inspirieren. Als Führungskraft möchte ich ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen und auch Risiken eingehen können, um das Beste aus sich herauszuholen. Es ist mir wichtig, Menschen entsprechend ihrer Stärken zu fördern. Denn wir alle können etwas zum Unternehmen beisteuern.

Rachel Rama

Ich bin Mikrobiologin und arbeite seit 17 Jahren bei Bayer in der Forschung.

Rachel Rama, Leiterin des Bereichs Disease Control bei der Bayer Division Crop Science

Ich selbst habe Legasthenie, wodurch ich mich manchmal anders fühle. Diese Lese-Rechtschreib-Schwäche war während meiner Schulzeit eine echte Herausforderung. Bis ich schließlich erkannt habe, dass dies keinen Nachteil, sondern eine Chance darstellt. Ich habe daraus gelernt, hart zu arbeiten, niemals aufzugeben, flexibel zu sein und eine positive Einstellung zu bewahren. Ich musste oft über meinen eigenen Schatten springen, was eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben war.

Neben meinem Beruf bin ich glückliche Mutter von zwei Söhnen: Tom (10 Jahre) und Léo (14 Jahre alt). Sie sind richtige Energiebündel, mit denen mein Mann und ich alle Hände voll zu tun haben. Es klingt vielleicht etwas abgedroschen, aber durch meine Familie halte ich die Balance in meinem Leben. Die gemeinsame Zeit ist für mich eine Verschnaufpause, in der ich alles nochmal Revue passieren lassen kann. Es ist mir sehr wichtig, mindestens einmal im Jahr etwas Besonderes mit ihnen zu erleben, damit wir diese Erinnerungen immer wieder miteinander teilen können.

Was kann ich noch über mich sagen? Ich bin modebegeistert und liebe es shoppen zu gehen. In meiner Freizeit bin ich immer auf der Suche nach den neusten Trends, um auf dem Laufenden zu bleiben – ganz besonders haben es mir High Heels angetan, ich habe dutzende. Es ist eine echte Wissenschaft, Schuhe mit dem passenden Outfit zu kombinieren!

Oft werde ich gefragt, wie ich das alles unter einen Hut bringe. Ich bin keine Superheldin, ich bin lediglich eine Frau, die im 21. Jahrhundert lebt. Ich nutze die modernen Technologien um mein Leben zu organisieren und alles Vorhersehbare möglichst effizient zu planen. Dadurch schaffe ich mir für alles andere mehr Spielraum und kann auch das Unerwartete besser handhaben.

Ich arbeite gerne als Forscherin bei Bayer!

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Kommentar
Rachel Rama

Man sollte Menschen mit ihren ganz speziellen Kompetenzen und Fähigkeiten bestmöglich einsetzen, um ein teamorientiertes und dynamisches Arbeitsumfeld zu schaffen.

Rachel Rama
Von Sonnenblumen und Bohnenfeldern