Sarah Hovinga und Denise Manker

Mentoring mit Sinn und Zweck

Mentoren helfen uns nicht nur zu erkennen, wer wir sind und was unsere Stärken sind, sondern auch, was aus uns noch werden kann.

Wenn wir heranwachsen, versuchen Eltern, Lehrer und Trainer, uns zu lehren und zu leiten. Nach dem Berufseinstieg suchen wir für unser Vorankommen oftmals Rat bei anderen Personen. Mentoren helfen uns nicht nur zu erkennen, wer wir sind und was unsere Stärken sind, sondern auch, was aus uns noch werden kann. Ein Mentor soll dem Schützling keinen festen Weg vorgeben, sondern Selbstvertrauen wecken und die berufliche und persönliche Weiterentwicklung unterstützen. Hier möchten wir darüber erzählen, wie Mentoring uns persönlich beeinflusst hat:

Denise Manker: Ich wurde Sarahs Vorgesetzte und Mentorin, als sie in einen ganz neuen Tätigkeitsbereich wechselte. Sarah hatte die tolle Einstellung, dass es zu jedem Problem immer eine passende Lösung gibt, und ich freute mich, sie in meinem Team zu haben.

Sarah Hovinga: Die Ermutigung und Kameradschaftlichkeit, die aus starken Mentoring-Beziehungen wie der unseren entstehen, waren für meinen Erfolg bei Bayer ganz wesentliche Faktoren. Sie lockten mich aus meiner Komfortzone und ich traute mich auch an neue Aufgaben heran, an die ich vorher im Traum nicht gedacht hätte.

Denise: Ich glaube, Mentoren können ihnen dabei helfen, an ihren Stärken noch weiter zu feilen und ihnen die Zutaten für den beruflichen Erfolg mit auf den Weg geben – so wie das nötige Selbstvertrauen, um neue Ideen und wissenschaftliche Ansätze in dem Wissen vorzustellen, dass sie begrüßt und respektiert werden.

Sarah Hovinga
Sarah Hovinga
Sarah Hovinga,
Leitende Wissenschaftlerin, Biologics Projekt- und Produktunterstützung, Krankheitsmanagement, Bayer Division Crop Science

Sarah: Durch Denises Unterstützung und Coaching konnte ich mich meiner neuen Aufgabe stellen und die Technologien von Bayer selbstbewusst vertreten. So ließ sich die Akzeptanz auf wichtigen Märkten weltweit fördern. Letztlich haben der Erfahrungsaustausch, das Aufzeigen neuer Perspektiven und die Tatsache, dass wir beruflich wie auch privat füreinander da sind, unserer ohnehin wichtigen wissenschaftlichen Arbeit einen noch tieferen Sinn gegeben.

In meinem Berufsleben habe ich mich gerne für Rat und Unterstützung an Mentoren, Frauen wie Männer, gewandt und dabei viel dazugelernt und mich persönlich weiterentwickelt. Wie andere starke zwischenmenschliche Beziehungen ist auch das Mentoring vergleichbar mit einer Reise, auf der man durch gemeinsame Perspektiven und geteilte Erfahrungen einen tieferen Sinn finden kann. So baute ich z. B. gute Beziehungen zu Frauen bei Bayer auf, die ich beruflich im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E), aber auch persönlich bewunderte. Sie boten sich nicht nur als konstruktiv-kritische Zuhörer an, sondern berieten mich auch – besonders in frauenspezifischen Fragen. Sie können sich so gut in meine Lage hinein versetzen und haben großes Verständnis für die besonderen Herausforderungen, denen sich Frauen beim Balanceakt zwischen Beruf und Familie stellen müssen.

Denise: Zusätzlich zu diesen formellen und informellen Beziehungen zu anderen Frauen führt meiner Meinung nach auch eine möglichst hohe Flexibilität am Arbeitsplatz zu ausgeglicheneren, produktiven und insgesamt glücklicheren Mitarbeitern. Die stärkere Verantwortung oder das häufige Reisen, das mit einer voranschreitenden Karriere einhergeht, können eine große Herausforderung sein. Doch das Wissen, dass da noch jemand an meiner Seite steht, macht manchmal den entscheidenden Unterschied aus. Hier soll niemand das Gefühl haben, sich zwischen beruflichem und privatem Erfolg entscheiden zu müssen – wir brauchen Balance im Leben, oder um es mit den Bayer-Unternehmenswerten zu sagen: LIFE!

Denise Manker
Denise Manker
Denise C. Manker,
Ph.D., technischer Produktsupport , Biologics Forschung bei Bayer Division Crop Science

Aus unserer anfänglichen Mitarbeiter-Chef-Dynamik wurde eine intensive Mentor-Mentee-Verbindung sowie eine tiefe Freundschaft. Wir konnten voneinander so viel lernen und sind nicht nur als Teamkollegen, Wissenschaftler und Führungskräfte, sondern auch als Frauen gewachsen. Unser großes Ziel ist es jetzt, all das weiterzugeben, damit auch andere davon profitieren können.

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