Die nächste Generation ist am Zug

Junge Landwirte
sind die Zukunft

Die nächste Generation ist am Zug Junge Landwirte sind die Zukunft
Die nächste Generation ist am Zug Junge Landwirte sind die Zukunft
Weltweit nehmen junge Landwirte die Herausforderung an, ihre Familienbetriebe weiterzuführen. Für den Erfolg nutzt diese Generation clevere Strategien, um Vorurteilen entgegen­zuwirken, Vertrauen zu gewinnen und sich auszutauschen.

Drei kleine Jungen, Oliver, Noah und Mason, spielen am Rand eines großen Weizenfelds in Westaustralien. In ihren Augen spiegelt sich eine glückliche Kindheit. Ab und an machen die Kinder eine Pause und schauen ihrem Vater und ihrem Großvater gespannt dabei zu, wie sie große Traktoren über die Felder lenken, um die Ernte zu kontrollieren. Vermutlich werden diese Jungen eines Tages in die Fußstapfen ihres Vaters und ihres Großvaters treten und zur nächsten Generation von Landwirten gehören. Dies ist äußerst wichtig: Das Durchschnittsalter der Landwirte in Australien, der EU, Brasilien und den USA beträgt 50 Jahre und mehr. Die wachsende, aber alternde Bevölkerung braucht mehr Landwirte, um die Versorgung von fast zehn Milliarden Menschen mit Lebensmitteln bis zum Jahre 2050 zu gewährleisten. Der Nachwuchs wird immer wichtiger.

Jungfarmer Bevan Clarke zeigt seinem Sohn, wie er die Landmaschine bei der Ernte richtig bedient
Jungfarmer Bevan Clarke zeigt seinem Sohn, wie er die Landmaschine bei der Ernte richtig bedient
Früh übt sich: Jungfarmer Bevan Clarke zeigt seinem Sohn, wie er die Landmaschine bei der Ernte richtig bedient.

Bevan Clarke, der Vater der drei Jungen, bewirtschaftet den Betrieb im westaustralischen Bolgart in der vierten Generation. Sein Ziel ist es, den landwirtschaftlichen Betrieb an seine Kinder so nachhaltig wie möglich zu vererben: „Für mich bedeutet Nachhaltigkeit, dass der Betrieb für immer besteht. Dafür möchte ich das Land in einem besseren Zustand hinterlassen, als ich es übernommen habe.“

Clarke würde es freuen, wenn seine Kinder eines Tages das Familienunternehmen weiterführen. Aber der 31-Jährige schätzt die Situation realistisch ein: „Es wäre großartig, wenn meine Kinder hierher zurückkehren würden, aber ich werde sie nicht drängen. Die Arbeit muss man lieben. Landwirtschaft ist nicht jedermanns Sache.“ Corbin Schuster, Landwirt der siebten Generation aus Freeling, Südaustralien, teilt diese Ansicht. Auch er hat den Eindruck, dass viele junge Australier einen Beruf in der Stadt vorziehen: „Die Menschen in den Städten arbeiten von 9.00 bis 17.00 Uhr. Ihr Einkommen ist geregelt. Sie können an den Wochenenden nach Hause fahren und abends ausgehen.“ Im Vergleich dazu bietet die Landwirtschaft das genaue Gegenteil: „An manchen Tagen musst du bis zu 16 Stunden arbeiten. Das hält viele junge Menschen davon ab, ihr eigenes Landwirtschaftsunternehmen zu gründen“, sagt Schuster. Jedoch weiß er genau, warum es sich lohnt, Landwirt zu sein: „Menschen werden immer gute Lebensmittel brauchen und es ist unsere Aufgabe, diese zu produzieren. Wer hart arbeitet und innovativ denkt, wird finanziell belohnt.“

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In der EU kommen auf einen Landwirt, der jünger als 35 Jahre ist, neun Landwirte im Alter von 55 Jahren oder älter. In den USA kommen derzeit auf einen Landwirt, der jünger als 35 Jahre ist, sechs Landwirte im Alter von 65 Jahren oder älter.

Quelle: USDA, Europäisches Parlament
Bevan Clarke (in seinem Geräteschuppen) baut auf seiner Farm im westaustralischen Bolgart Raps, Weizen und Gerste an.
Bevan Clarke (in seinem Geräteschuppen) baut auf seiner Farm im westaustralischen Bolgart Raps, Weizen und Gerste an.
Ein Farmer in seinem Element: Bevan Clarke (in seinem Geräteschuppen) baut auf seiner Farm im westaustralischen Bolgart Raps, Weizen und Gerste an. Der Vater von drei Söhnen bewirtschaftet den Betrieb in der vierten Generation und hofft, dass seine Kinder eines Tages das Familienunternehmen weiterführen werden. „Es wäre großartig, wenn meine Kinder hierher zurückkehren würden. Aber ich werde sie nicht drängen. Die Arbeit muss man lieben“, sagt er.

Neben diesen essenziellen und wirtschaftlichen Anliegen, geht eine intrinsische Motivation von denen aus, die den Beruf wählen. „Meine Leidenschaft bringt mich dazu weiterzumachen. „Ich gehöre zur vierten Farmer-Generation in unserer Gegend, bin stolz und motiviert, meinen Familienbetrieb erfolgreich weiterzuführen“, sagt der 27-Jährige Bartlomiej Banasiak, der mit seiner Frau und zwei Kindern im Westen von Polen lebt und dort auf einer 130 Hektar großen Farm arbeitet. Marc Douglas, amerikanischer Landwirt der sechsten Generation aus Champaign County, Illinois, sieht das genauso: „Diese Art von Arbeit stärkt den Familienverbund ungemein. Das ist die größte Belohnung für mich. Zudem fasziniert es mich zu sehen, wie Mutter Natur die Pflanzen das ganze Jahr hindurch wachsen lässt.“

98,5%

Über die sozialen Medien können Landwirte 98,5 Prozent der Amerikaner erreichen, die nicht in der Landwirtschaft tätig sind, und ihnen einen Einblick in den Farmbetrieb verschaffen.
Quelle: USDA, Europäisches Parlament

Farmer aus Leidenschaft

In Südamerika, im brasilianischen Bundesstaat Paraná, begeistert den jungen Landwirt Marcos Montans die Landwirtschaft schon von Kindesbeinen an: „Ich bin inmitten von Soja aufgewachsen. Seit ich denken kann, wollte ich auf unserem Bauernhof arbeiten. Ich hatte immer große Freude daran, meinem Vater bei der Ernte zu helfen, und hoffentlich kann ich diese Leidenschaft auch einmal an meinen Sohn weitergeben“, sagt der 28-Jährige. In Europa wird die deutsche Landwirtin Inka-Donata Müller-Scheeßel aus der Nähe von Berlin von der gleichen Motivation angetrieben: „Die Nähe zur Natur und zu den Tieren hat mir geholfen, mehr Details wahrzunehmen und das Leben ganzheitlich zu betrachten.“ Die 35-Jährige Landwirtin arbeitet zusammen mit ihren Eltern und 60 Angestellten. „Meine Eltern haben meine Geschwister und mich immer ermuntert, bei der Landarbeit mitzuhelfen, und ich bin ihnen dankbar dafür.“

Inka-Donata Müller-Scheeßel
Inka-Donata Müller-Scheeßel
Inka-Donata Müller-Scheeßel kehrte nach Abschluss ihres Studiums und ihrer Promotion aus den USA nach Deutschland zurück.

Trotz des engen Familienzusammenhalts wollte Müller-Scheeßel auch ihren Horizont erweitern. Während ihres Studiums sammelte sie internationale Erfahrungen, durch Praktika in Landwirtschaftsbetrieben in den USA und Kanada. Während ihrer Zeit im Ausland lernte sie regionale Probleme in Bezug auf das Umweltbewusstsein und Unterschiede bei Landwirtschaftspraktiken kennen: „In den USA habe ich in einem großen Schweinemastbetrieb gearbeitet, mit einem Schlachtvolumen von einer Million Schweinen. Das ist in Deutschland unvorstellbar.“ Dennoch gibt es auch in Deutschland landwirtschaftliche Probleme, wie die Verwendung von Antibiotika. Müller-Scheeßel betrachtet einige öffentliche Vorwürfe als falsch und kämpft gegen Missverständnisse an: „Manche Menschen werfen uns vor, den Boden mit Pflanzenschutzmitteln zu vergiften. Sie machen uns auch für eine erhöhte Bienensterblichkeit verantwortlich. Ich versuche, diese Vorurteile in Gesprächen zu entkräften.“ Als Teil ihrer Kommunikationsaktivitäten hat sie mit gleichgesinnten jungen deutschsprachigen Landwirten den „Arbeitskreis Junglandwirte“ gegründet. Sie wollen das negative Image der Landwirtschaft aufbrechen und sowohl Politiker als auch Kritiker ermutigen, sich an der Diskussion zu beteiligen: „Wir laden häufig Leute ein, sich mit uns auf neutralem Boden zum Frühstück zu treffen und offen zu diskutieren. Das trägt dazu bei, der Landwirtschaft ein wirklichkeitsnahes Gesicht zu verleihen“, erklärt Müller-Scheeßel.

Moderne Kompetenz

Marcos Montans, Landwirt aus Paraná, Brasilien
Marcos Montans, Landwirt aus Paraná, Brasilien
Marcos Montans, Landwirt aus Paraná, Brasilien

Der brasilianische Landwirt Montans teilt diese Auffassung von der gesellschaftlichen Sicht auf die Landwirtschaft in Brasilien: „Viele Menschen haben eine negative oder gar falsche Vorstellung von unserem Beruf. Sie glauben, wir würden die Umwelt zerstören. Tatsächlich werden jedoch nur acht Prozent der Fläche in Brasilien für Landwirtschaft verwendet. Dank der Investition in verbessertes Saatgut und integrierter Anbaumethoden konnten wir neue Ernterekorde erzielen, ohne die Anbaufläche aus­zudehnen.“ Experten schätzen, dass die Ernte 2015 fast viermal größer ausfallen wird als im vorherigen Jahr. Montans glaubt, dass der Traditionalismus in der brasilianischen Landwirtschaft ein Grund für die Voreingenommenheit der Menschen sein könnte: „Unsere Landwirtschaft ist sehr altmodisch geprägt. Insbesondere wir, die jungen Landwirte, müssen dem negativen Image entgegenwirken und dabei unsere innovativen, effizienten und umweltschonenden Anbauverfahren und unsere Kompetenz hervorheben“, erläutert Montans.

Inka-Donata Müller-Scheeßel

Ich liebe meine Arbeit, auch wenn sie mehr verlangt als ein Achtstundenjob. Jeder Tag ist anders.

Inka-Donata Müller-Scheeßel

Durch Leidenschaft für die Landwirtschaft vereint

Infografik Weltkarte
Infografik Weltkarte
Sie und viele weitere junge „Agripreneure“ spielen eine wichtige Rolle für die Zukunft der Landwirtschaft. Den Umgang mit modernen Maschinen, innovatives Denken, digitale Technologien und einen ausgeprägten Geschäftssinn haben sie sich bereits angeeignet.

Digitale Vernetzung

Nicht nur in persönlichen Gesprächen stößt die junge Generation der Landwirte auf Missverständnisse. Auch in den sozialen Medien werden Vorurteile geäußert. Der 31-Jährige australische MBA-Student Sam Trethewey stammt aus einer seit mehreren Generationen in der Landwirtschaft tätigen Familie. Er ermuntert junge Landwirte, soziale Medien als Kommunikationsplattform zu nutzen: „In der virtuellen Welt gibt es Aktivistengruppen, die die australische Landwirtschaft heftig kritisieren. In manchen Fällen kommt es im Internet sogar zu richtigen Auseinandersetzungen. Die sozialen Netzwerke ermöglichen es der Generation junger Farmer, sich die Vorwürfe anzuhören und darauf zu reagieren. Die australischen Landwirte wollen, dass die Bevölkerung weiß, welche hervorragenden Lebensmittel sie produzieren.“

Trethewey über soziale Netzwerke
Trethewey über soziale Netzwerke
Der 31-Jährige MBA-Student Sam Trethewey wurde in eine Bauernfamilie hineingeboren und arbeitet heute auch in der Landwirtschaft. Er hält junge Farmer dazu an, stärker mit der Außenwelt zu kommunizieren.

Die Nutzung sozialer Medien

Infografik Mediennutzung
Infografik Mediennutzung
Die Nutzung sozialer Medien ist stark ausgeprägt und nimmt weltweit zu.

Quelle: Rabobank

Und Trethewey ergänzt: „Facebook und Twitter sind ideale Mittel, Negativmeldungen wie etwa Vorurteilen gegenüber genmanipulierten Nahrungsmitteln entgegenzuwirken.“ Auch in Südaustralien nutzt sein Kollege Corbin Schuster die sozialen Medien, um sich mit der Öffentlichkeit auszutauschen. Er ist überzeugt, dass sich Landwirte offen und transparent zeigen sollten: „Verbrauchern ist immer bewusster, woher ihre Lebensmittel kommen“, sagt er. Sie möchten, dass Landwirte nicht nur Nahrungsmittel produzieren, sondern das Land auch verantwortungsvoll bewirtschaften und die Umwelt schonen. „Ich glaube, dass wir mit unseren Initiativen bereits erfolgreich sind. Die Leute beginnen zu erkennen, dass Land­wirtschaft und Lebensmittelproduktion wesentliche Teile unserer Gesellschaft sind“, fährt Schuster fort. Für ihn sind soziale Medien auch ein geeignetes Instrument, Kontakte zu anderen Berufskollegen zu knüpfen: „Facebook gehört immer mehr zum täglichen Leben eines Landwirts dazu. Damit können wir Probleme bei der Nutzung neuer Maschinen schneller beheben und Methoden entwickeln, die unsere landwirtschaftlichen Betriebe verbessern.“

Eine weitere wichtige Organisation für den Erfahrungsaustausch junger Landwirte in Australien ist das Future Farmers Network (FFN). „Australien ist ein unglaublich weites Land und dünn besiedelt. Das FFN bringt Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten in der Landwirtschaft näher zusammen“, erklärt FFN-Vorstandsmitglied Trethewey. So können Menschen, die in Städten wie Brisbane leben und im Agrar-Banking arbeiten, die Landwirte aus den ländlichen Gegenden kennenlernen und sich mit ihnen austauschen. „Es ist für unser aller Berufsleben wichtig, dass wir Kontakte in verschiedene Bereiche knüpfen. So können wir mehr lernen und von den Kompetenzen anderer profitieren“, fügt Trethewey hinzu.

Corbin Schuster, Landwirt in Freeling, Südaustralien

Mithilfe von Facebook können wir Probleme bei der Nutzung neuer Maschinen schneller beheben und Methoden entwickeln, die unsere landwirtschaftlichen Betriebe verbessern.

Corbin Schuster, Landwirt in Freeling, Südaustralien

Die Aktivität von Landwirten auf Social-Media-Plattformen weltweit

Infografik Social Media Aktivität
Infografik Social Media Aktivität
Quelle: Rabobank

Dieses Bestreben ist jedoch nutzlos, wenn ein Schlüsselelement fehlt, das zum Repertoire eines jeden Junglandwirts gehören sollte: Bildung. Die deutsche Landwirtin Müller-Scheeßel hat zum Beispiel Agrarwissenschaften studiert und promoviert. In dieser Zeit erhielt sie wertvolle Anregungen: „Wenn ich zurückschaue, bin ich froh, dass ich diese akademischen Erfahrungen gesammelt habe und damit umfassende Einblicke in verschiedene Aspekte der Landwirtschaft bekommen habe. Zum Beispiel habe ich viel über die Wirksamkeit von Vitaminen in Futtermitteln erfahren. Dieses Wissen hilft mir bei der täglichen Arbeit.“ Ihr weit entfernter australischer Kollege Schuster sieht das ähnlich: „Die nächste Landwirtsgeneration muss sehr fachkundig sein. Sie braucht Zusatzqualifikationen in Genetik und Automatisierung, da die Landwirtschaft heutzutage viel technischer geworden ist. Für uns ist es notwendig, dass wir uns hoch qualifizieren.“ Landwirt Montans in Brasilien sprüht vor Begeisterung und sieht jede neue Herausforderung als Gelegenheit Neues zu erlernen: „Probleme, die ich auf mich zukommen sehe, treiben mich dazu an, mein Wissen und meine Fähigkeiten zu vertiefen, damit ich sie bestmöglich lösen kann.“ Trethewey hat einen starken Zusammenhang zwischen Bildung und erfolgreicher Landwirtschaft beobachtet: „Jahre­lang haben einige Söhne und Töchter, die den Bauernhof ihrer Eltern übernommen hatten, keinen großen Wert auf die Geschäftsführung gelegt. Doch diejenigen mit dem größten Erfolg hatten das verstanden, wie Farmmanagement funktioniert. Andere sind gescheitert und konnten sich davon nicht erholen. Finanzielles Geschick und Management werden künftig zu den wichtigsten Aspekten zur Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs gehören.“

Nachhaltige Zukunft

Auf dem fünften Kontinent repräsentieren Neville, Bevan und Oliver Clarke (von links) eine landwirtschaftliche Familie über drei Generationen
Auf dem fünften Kontinent repräsentieren Neville, Bevan und Oliver Clarke (von links) eine landwirtschaftliche Familie über drei Generationen
Auf dem fünften Kontinent repräsentieren Neville, Bevan und Oliver Clarke (von links) eine landwirtschaftliche Familie über drei Generationen.

Junge Farmer werden in Zukunft immer wichtiger, um die globale Nahrungsmittelversorgung zu sichern. Aber trotz dieser verantwortungsvollen Aufgabe werden sie weiterhin ihre landwirtschaftlichen Praktiken gegenüber Kritikern verteidigen müssen. Mit innovativen Herangehensweisen über soziale Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit, hat die junge Generation bereits neue Wege gefunden, um sich für ihren Berufsstand einzusetzen und öffentliche Akzeptanz zu gewinnen. Nachhaltiger Anbau ist ein wichtiger Baustein, um das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken. Bevan Clarke: „Junge Landwirte sind stets bemüht, nachhaltig zu arbeiten, da sie die Farm an die nächste Generation weitergeben möchten. Wenn wir uns nicht um unser Land kümmern, werden unsere Kinder diese Möglichkeit nicht mehr haben. Ebenso wie für die zunehmende Zahl von Verbrauchern in den Städten liegt für uns der Schwerpunkt darauf, nachhaltig zu wirtschaften. Wir sitzen also alle in demselben Boot.“

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