Landwirte in Subsahara-Afrika unterstützen

Die Lücke schließen

Kleinbauern Afrika
Kleinbauern Afrika
Landwirte südlich der Sahara benötigen maßgeschneiderte landwirtschaftliche Lösungen und einen besseren Zugang zu den Märkten. Neue Initiativen sollen die Landwirte stärken, damit sie erfolgreicher sein können.

Ob Mais in Tansania oder Kartoffeln in Kenia, die Landwirtschaft südlich der Sahara ist vielfältig – ebenso wie die Landwirte, die dort produzieren. Hier sind selbstversorgende Landwirte ebenso zu finden wie Kleinbauern und Agrarunternehmen. Die Landwirte in Subsahara-Afrika eint der oft fehlende Zugang zu erprobten Anbauverfahren, Produkten, Investitionen und Märkten. Diese Lücken haben zur Unterentwicklung der Landwirtschaft geführt.

Laut Farm to Market Alliance (FtMA), einem von Bayer mitbegründeten, privat-öffentlichen Konsortium, das in mehreren afrikanischen Ländern tätig ist, verfügt Afrika über 60 Prozent des weltweiten Ackerlandes. Die Ernteerträge in Afrika machen jedoch weniger als ein Fünftel des weltweiten Durchschnitts aus. Laut FtMA liegt die Ursache darin, dass nur sechs Prozent des afrikanischen Landes bewässert werden und der durchschnittliche Düngemittelverbrauch in Afrika 14 Mal geringer ist als im Rest der Welt. Außerdem, so die FtMA, importiert Afrika, trotz seines Potenzials als Netto-Agrarexporteur, jährlich Nahrungsmittel im Wert von 35 Milliarden US-Dollar. Diese Herausforderungen sind vor allem im Gebiet südlich der Sahara besonders ernst.

200 Millionen

Südlich der Subsahara befinden sich 200 Millionen Hektar, die landwirtschaftlich genutzt werden könnten. Das entspricht der Hälfte der unbewirtschafteten Ackerfläche weltweit.

Quelle: Brookings Institute

„Das Problem der Region liegt darin, ihr Potential auszuschöpfen“, erläutert Stefan Heinke, Senior Sustainable Development Manager bei Bayer. Die Gründe dafür seien vielfältig. „Einer der Faktoren ist die geringe Akzeptanz moderner Agrartechnologie. Investitionen sind häufig nicht verfügbar. Die Ausbildung der Landwirte oft nicht ausreichend. Die Folge sind eine ineffiziente Nutzung von Ackerland und erhebliche Verluste nach der Ernte. Darüber hinaus haben Landwirte oft keinen Zugang zu fairen Märkten. Mangelhafte Lagerkapazitäten und eine geringe Liquidität führen häufig dazu, dass Landwirte ihre Erzeugnisse sofort nach der Ernte zu niedrigen Preisen verkaufen müssen,“ fügt er hinzu. „Außerdem stellen widrige Wetterverhältnisse und natürliche Beeinträchtigungen durch Schädlinge und Krankheiten große Herausforderungen dar.“

Der Einzug der Landwirtschaft in die Städte kann zu einem Mangel an lokalen Arbeitsplätzen führen, während in den verbleibenden landwirtschaftlichen Gebieten Arbeitskräfte fehlen.
Der Einzug der Landwirtschaft in die Städte kann zu einem Mangel an lokalen Arbeitsplätzen führen, während in den verbleibenden landwirtschaftlichen Gebieten Arbeitskräfte fehlen.
Der Einzug der Landwirtschaft in die Städte kann zu einem Mangel an lokalen Arbeitsplätzen führen, während in den verbleibenden landwirtschaftlichen Gebieten Arbeitskräfte fehlen.

Es gebe aber auch spezielle Faktoren, die die Bemühungen einiger Landwirte südlich der Sahara erschweren, ergänzt Sten Guezennec. Business Development Manager bei Bayer: „Die Makropolitik führt zu mangelnder Liquidität. Insgesamt haben die Landwirte nicht immer ausreichenden Zugang zu den Märkten, um für ihre Leistung gerecht entlohnt zu werden.“ Da die betroffenen Landwirte in einigen Ländern kaum Land besitzen, sind die Banken nicht bereit, Landwirten Geld für Investitionen zu leihen. Diese Faktoren, so Guezennec, endeten in einen Teufelskreis, in dem „niedrige Gewinne nur geringe Investitionen ermöglichen und die Menschen keine Arbeit in der Landwirtschaft finden. Immer mehr Menschen verlassen deshalb ländliche Regionen und suchen Arbeit in den Städten. Der Verlust von Geld, Investitionen und Arbeitskräften führt zum Stillstand."

Die Landwirte haben nicht immer Zugang zu den Märkten, um für ihre Leistung gerecht entlohnt zu werden.

Sten Guezennec, Business Development Manager Afrika bei Bayer

Landwirtschaft in Subsahara-Afrika
– eine uneinheitliche Erfolgsgeschichte

In den Ländern südlich der Sahara (Elfenbeinküste, Kenia und Tansania) ist der Anteil der Dauerkulturen an der landwirtschaftlichen Nutzfläche zumindest konstant geblieben (Kenia), hat begonnen zu wachsen (Tansania) oder ist von 1960 bis 2015 stark gestiegen (Elfenbeinküste). Insgesamt bleibt die landwirtschaftliche Entwicklung in Afrika südlich der Sahara uneinheitlich – obwohl eine Reihe von Projekten in der Region darauf abzielt, die „Lücke" innerhalb der landwirtschaftlichen Produktivität zu schließen.

Quelle: FAO Stat – www.fao.org

„Unterm Strich investieren die nationalen Regierungen nicht ausreichend genug in die ländlichen Gebiete. Obwohl die Landwirtschaft 70 Prozent der Bevölkerung unterstützt, fließt nur ein Bruchteil des Staatshaushalts in die Landwirtschaft,“ sagt Heinke. Deshalb sind privat-öffentliche Initiativen wie die Farm to Market Alliance (FtMA) und die Better Life Farming so wichtig, um Hemmnisse für die Kleinbauern zu mildern.

Die Region Morogoro in Tansania
Die Region Morogoro in Tansania
Die Region Morogoro in Tansania. Hier ist die Heimat von John Mwesongo. Dank der Unterstützung durch die Farm to Market Alliance konnte er in den vergangenen Jahren seine Maiserträge spürbar steigern.

FtMA: Tansanische Landwirte unterstützen

Selbst als erfahrender Landwirt war es nicht immer einfach für den 31-jährigen John Mwesongo. Der Vater von zwei Kindern lebt mit seiner in Ost-Tansania und ist einer von vielen Kleinbauern im Dorf Dihinda des Bezirks Turiani in der Region Morogoro. Er ist in dieser Gegend geboren und aufgewachsen. Heute ist er eines von 160 Mitgliedern und Sekretär von UVIWADI – einem Zusammenschluss der Landwirte in Dihinda. „Wir hatten viele Herausforderungen zu meistern, vor allem in finanzieller Hinsicht“, erklärt Mwesongo. „Die Ernte reichte kaum für den Lebensunterhalt. Um meiner Familie zu helfen, eröffnete ich einen kleinen Laden, in dem ich Mais verkaufte. Aber selbst damit konnten wir uns nur gerade so über Wasser halten.“ Zugang zu den Marktplätzen für den Verkauf der Ernte und Kredite für Investitionen gehörten zu seinen größten Herausforderungen, erklärt er rückblickend. Die meisten Kleinbauern „wussten nicht, wo sie Zugang zu den Märkten erhalten konnten, und wir hatten geringe Aussichten auf Kredite und höhere Preise für unseren Mais.“ Mit der Zusammenarbeit von UVIWADI und FtMA begann sich die Situation im Jahr 2016 zum Besseren zu ändern.

Tansania, Morogoro
Tansania, Morogoro

Farm to Market Alliance (FtMA)

Die Farm to Market Alliance (früher bekannt als Patient Procurement Platform) ist ein öffentlich-privates Konsortium von Organisationen, darunter Bayer, welches sich das Ziel gesetzt hat, die Wertschöpfungsketten von Nahrungsmitteln in Schwellenländern durch den Aufbau einer nachfrageorientierten Wertschöpfungskette zu verändern. Diese basiert auf langfristigen Verbindungen zwischen Lieferanten (Landwirten), Einkäufern und anderen wichtigen Marktteilnehmern wie Bereitstellern von Finanzmitteln, Inputs und technischem Know-how. Ziel ist es, Kleinbauern aktiv einzubinden, ihre Produktivität, Rentabilität und Belastbarkeit sowie ihre Stärke als verlässliche Marktteilnehmer zu steigern.

Das Team der Farm to Market Alliance (FtMA), mit COO Shanoo Saran am rechten Bildrand
Das Team der Farm to Market Alliance (FtMA), mit COO Shanoo Saran am rechten Bildrand
Das Team der Farm to Market Alliance (FtMA), mit COO Shanoo Saran am rechten Bildrand.

Die FtMA ist ein Verbund von sieben staatlichen und privaten Organisationen inklusive Bayer. Der Verbund hilft Kleinbauern, ihre Chancen zu ergreifen und sich in formellen Märkten zu engagieren, erklärt die FtMA-Geschäftsführerin Shanoo Saran. In Tansania und drei weiteren Ländern südlich der Sahara „bieten wir Kleinbauern Zugang zu Informationen, Investitionen und Unterstützung – vom Saatgut bis zur Vermarktung. Die Landwirte sollen marktfähige Überschüsse produzieren und verkaufen können, um somit ihr Einkommen zu steigern“, erklärt sie. „Die FtMA ermutigt die Akteure entlang der Wertschöpfungskette, sich für die Kleinbauern auf nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Weise zu engagieren.“

„Bevor mich die FtMA unterstützte, erntete ich 59 Hundert-Kilo-Säcke auf meinen vier Hektar Land“, erklärt Mwesongo. „Nach unserem Training der FtMA, in dem wir unter anderem lernten wie fachgerecht gesät wird, erzielten wir, auch dank des besseren Saatguts, einen Ertrag von 47 Säcken pro Hektar.“ FtMA bringt Kleinbauern, wie Mwesongo, in Kontakt mit Märkten und Käufern und ermöglicht es ihnen, besser zu verhandeln und ihre Ernte zu einem höheren Preis zu verkaufen. Über einen Zwischenhändler erhielten die Bauern aus dem Dorf Dihinda für ihren Mais bislang 280 bis 328 tansanische Schillinge (ca. 12 bis 14 US-Cent) pro Kilogramm. Über FtMA konnte Mwesongo seinen Mais für 478 tansanische Schillinge (21 US-Cents) pro Kilogramm verkaufen. Doch das ist nicht die einzige, gute Nachricht. „Uns wurde gesagt, dass wir einen noch höheren Preis erzielen können, wenn wir die Qualität steigern“, fügt er hinzu.

Wir bieten Kleinbauern Zugang zu Informationen, Investitionen und Unterstützung – vom Saatgut bis zur Vermarktung.

Shanoo Saran, Geschäftsführerin der Farm to Market Alliance
1 Billion

Laut Prognosen wird der Wert von Landwirtschaft und Agrarwirtschaft in Afrika bis 2030 auf eine Billion US-Dollar anwachsen.

Quellen: Weltbank, Planet Earth Institute

Mut zur Unabhängigkeit

Laut Diana Gitonga, Smallholder Farming Manager bei Bayer in Kenia, liegt der Fokus klar auf Menschen und Gemeinschaften. „In Afrika gibt es so viele unterschiedliche Kulturen, wir sprechen so viele Sprachen und jedes Land ist einzigartig. Das kann man nur erkennen, wenn man sich mit den Menschen vor Ort beschäftigt. Die afrikanischen Landwirte stehen jedoch vor immensen Herausforderungen. Es mangelt an hochwertigen Betriebsmitteln, Finanzen, Knowhow moderner Technologien und am Zugang zu den Märkten“, erklärt sie. Im Vergleich zu Europa und Nordamerika sind niedrige Erträge und schlechtere Qualität weit verbreitet.

Better Life Farming

Bayer, die International Finance Corporation (IFC, ein Mitglied der Weltbankgruppe), Netafim, ein führender Anbieter von Tropfbewässerungstechnologie, und das globale Versicherungsunternehmen Swiss Re Corporate Solutions gründeten die globale Allianz „Better Life Farming". Ziel ist es, nachhaltige und innovative Geschäftsmodelle für Kleinbauern in den Entwicklungsländern zu entwickeln. Die Allianz bietet in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern eine ganzheitliche Herangehensweise an. Sie umfasst Saatgut, Präzisionsbewässerung, Pflanzenschutz, Finanzierung und Versicherung und ist auf die speziellen lokalen und kulturellen Erfordernisse von Kleinbauern mit weniger als zwei Hektar Landbesitz zugeschnitten.

Gitonga begeistern die Möglichkeiten der neuen Kollaborationen. Daher nimmt sie große Mühen in Kauf, um die Lebenssituation von Kleinbauern in den Ländern südlich der Sahara zu verbessern. „Die Verhältnisse Subsahara-Afrikas ermöglichen es, viele verschiedene Nutzpflanzen anzubauen. Wir finden sehr fruchtbares Ackerland, das für die Pflanzenproduktion genutzt werden kann. Jedoch fehlt den Landwirten die Kapazität, dieses Land zu bewirtschaften. Kleinbauern prägen die Landwirtschaft südlich der Sahara und sind das Rückgrat jedes Eingriffs in die lokale Landwirtschaft.“ Gitonga weiß, was auf dem Spiel steht: „Die meisten Landwirte bearbeiten weniger als zwei Hektar Land. Die Hälfte der Landwirte sind Frauen. Insgesamt leben die Menschen in den meisten Ländern südlich der Sahara von weniger als zwei US-Dollar pro Tag und Armut ist weit verbreitet.“

Gemeinsam mit der International Finance Corporation, dem Versicherungsunternehmen Swiss Re Corporate Solutions und Netafim, einem führenden Anbieter auf dem Gebiet der Tropfbewässerung, gründete Bayer die Better Life Farming-Initiative. Diese Initiative identifiziert die spezifischen Erfordernisse der Länder und Kulturen und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen. Gitonga und ihr Team verfolgen ein Grundprinzip: „Die Lösung muss dem Landwirt nutzen und zugleich nachhaltig sein. Wir wollen Landwirten helfen, auf eigenen Beinen zu stehen. Dafür sollten die Lösungen langfristig angelegt sein. Wir arbeiten eng mit den Landwirten zusammen, um zu sehen, was lokal entwickelt werden kann und wie die Stärken der globalen Partner am besten einfließen können.“

Diana Gitonga
Diana Gitonga
Diana Gitonga, Smallholder Farming Manager, Bayer Kenya

Das Programm läuft bereits in Kenia, Ghana und Sambia und soll 2018 auf die Elfenbeinküste ausgedehnt werden. „Wir haben die Ergebnisse des ersten Pilotprojekts in Kenia erhalten – mit wertvollen Lektionen für die Entwicklung der anderen Projekte.“ Gitonga erwartet eine enge Zusammenarbeit der lokalen und internationalen Partner, um die Herausforderungen der Kleinbauern in der Region zu bewältigen. „Ich freue mich, dass Bayer eine führende Rolle bei der Unterstützung der Kleinbauern einnimmt.“ Sie ist überzeugt, „dass der Mix lokaler und internationaler Partner, die sich gemeinsam für die Verbesserung der Lebensumstände von Kleinbauern in Afrika einsetzen, zu einer Erfolgsgeschichte werden kann.“ Für Lino Miguel Dias, Global Head Smallholder Farming, haben die Aktivitäten zur Verbesserung ihrer Arbeit und unserer gemeinsamen Welt gerade erst begonnen: „Kleinbauern können einen großen Einfluss haben, den Hunger in einer Weise zu bekämpfen, die die Gemeinschaft und die Umwelt respektiert.“

Kleinbauern können einen großen Einfluss haben, den Hunger in einer Weise zu bekämpfen, die die Gemeinschaft und die Umwelt respektiert.

Lino Miguel Dias, Global Head Smallholder Farming
Interview: Dr. Josef Schmidhuber

Das Potential voll ausschöpfen

Dr. Josef Schmidhuber ist stellvertretender Direktor der Abteilung Handel und Märkte der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Er erläutert, was Landwirtschaft in Subsahara-Afrika (SSA) einzigartig macht und welche Instrumente den Landwirten dort helfen, ihre Produktivität zu steigern.

Was ist Ihrer Meinung nach einzigartig an der Landschaft und der Landwirtschaft in Subsahara-Afrika?
Einzigartig an SSA ist das Verhältnis von Natur und Kultur, also sozusagen die „Agrarkultur". Hier orientiert sich die Landschaft wesentlich stärker an der Natur, als in jeder anderen Region, abgesehen von Teilen Lateinamerikas. Die Landwirtschaft in SSA ist dafür bekannt, dass sie in eine reiche Tierwelt mit hoher Biodiversität eingebettet ist. Ein weiteres Merkmal ist der hohe Schädlingsbefall, mit dem die Landwirtschaft zu kämpfen hat. Ein bekanntes Beispiel ist der Herbst-Heerwurm, der derzeit die Maisernte in weiten Teilen der Region befällt. Aufgrund der Lage herrscht in SSA tropisches Klima, sodass die Region für die Produktion von „cash crops" wie Kakao, Kaffee, Tee, Baumwolle oder Hartfasern wie Sisal geeignet ist.

Herbst-Heerwurm
Herbst-Heerwurm
Herbst-Heerwurm

Woran müssen die Landwirte südlich der Sahara arbeiten, um ihre Produktivität steigern zu können?
Die landwirtschaftliche Produktivität in SSA ist in der Tat wesentlich niedriger als in anderen Regionen. So bewegen sich die Getreideerträge um 1,5 Tonnen pro Hektar, verglichen mit 4 Tonnen pro Hektar in Lateinamerika oder 8 Tonnen pro Hektar in den USA. Technologie ist ein Schlüsselfaktor für eine höhere landwirtschaftliche Produktivität in allen Regionen, auch in SSA. Doch damit die Technologie eingesetzt werden kann, muss sie an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Einfach ausgedrückt: Landwirte brauchen Technologien, die sie handhaben, finanzieren und auch anwenden können. Die FAO versucht hier zu helfen, indem sie zum Beispiel Landwirten Schulungen finanziert und ihnen Zugang und Know-how für geeignete Technologien zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung bietet.

Wir erwarten, dass die Landwirte in SSA künftig auf produktivere Sorten und Züchtungen umsteigen werden. Das erfordert letztendlich eine bessere Ausrüstung, Maschinen, Bewässerung und Betriebskapital. Gleichzeitig benötigen die Landwirte in SSA einen besseren Marktzugang, eine bessere Infrastruktur, sowie geeignete Marktinformationen und Informationssysteme. Diese Begleitmaßnahmen werden den Zugang zu besseren und preiswerten Vorleistungen sicherstellen und effiziente Kanäle für den Verkauf ihrer Produkte zu erschwinglichen Preisen bieten.

Dr. Josef Schmidhuber, stellvertretender Direktor der Handel und Märkte der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
Dr. Josef Schmidhuber, stellvertretender Direktor der Handel und Märkte der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
Dr. Josef Schmidhuber, stellvertretender Direktor Handel und Märkte der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)

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